Jogger Kinderwagen getestet – zum Joggen geeignet

Der Jogger Kinderwagen oder 3-Rad Sportwagen ist speziell konzipiert worden für das Joggen und den Waldlauf. Die Sonne lacht endlich wieder vom Himmel herab und das Wetter ist wunderbar. So mancher Vater oder auch Mutter hat jetzt Lust sein Kleinkind zu schnappen und mal wieder einen schönen Waldlauf zu machen. Natürlich bietet sich auch in Citys wie Stuttgart der nächste Stadtpark an, um eine kleine Runde mit dem Kleinen zu drehen.

Jogger Kinderwagen im Test

Jogger Kinderwagen im Test

Sie werden sehen, dass auch ihr Kind eine große Freude daran hat, die vielen Eindrücke während des Laufens zu sammeln und dies oft mit einem freudigen Kreischen zu quittieren.

Jogger Kinderwagen sind speziell für das Joggen gemacht

Bitte machen Sie das aber nicht mit einem klassischen Kombikinderwagen oder einem Buggy. Der Buggy ist zwar grundsätzlich recht leichtgängig und auch gut zu schieben, hat aber für diese Zwecke keine Federung und auch die Reifen sind nicht darauf ausgelegt.

Deshalb hat sich die Kinderwagenindustrie schon vor vielen Jahren etwas praktisches einfallen lassen: ein Kinderwagen mit dem man Laufen gehen kann. Die größten Unterschiede zu klassischen Kinderwagen sind seine hervorragende Federung – meist mit speziellen Federungssystemen ausgestattet.

Die großen, leichtgängigen Luftreifen, die einen sehr schnellen Lauf haben und auch ernste Unebenheiten schon vor der Federung teilweise rausnehmen.

3-Räder für bessere Wendigkeit und besseres Fahrverhalten

Dazu bietet der Dreirad-Kinderwagen – wie der Name schon sagt – eine bessere Wendigkeit, weil er nur ein Vorderrad hat. Damit hat der Jogger einen extrem geringen Wendekreis und lässt sich leichter geradeaus schieben. Denn schließlich bringt auch so ein Kinderwagen schnell mal knapp 10 kg auf die Waage und zusammen mit ihrem Kind im Wagen sind sie schnell mal bei einem durchaus beachtenswerten Gewicht.

Denn die speziellen Laufkinderwagen sind ja für Kleinkinder bis zu 6 Jahre ausgelegt. Deswegen ist es natürlich besonders wichtig, dass sie einen guten, leichten Lauf haben.

Federungssystem im Jogger Sportkinderwagen

Das Federungssystem ist eine der Haupteigenschaften eines Jogger Modells. Denn wenn sie schneller laufen, dann kommt jede Unebenheit im Untergrund besonders heftig bei ihrem Kind im Kinderwagen an. Um dies zu vermeiden haben die Hersteller besonders optimierte Federungssysteme eingebaut.

Diese verhindern, dass ihr Kind heftig durchgeschüttelt wird. So haben wir im Test festgestellt, dass sie mit einem guten Modell auch auf ziemlich unebenem Walduntergrund hervorragend laufen können. Allerdings muss man anmerken, dass es für sie als Läufer umso angenehmer ist, je besser der Untergrund beschaffen ist.

Denn bei Spurrillen und bei Unebenheiten haben sie mehr Kraftaufwand um den Kinderwagen geradeaus zu halten und zu schieben. Ein normaler Waldweg stellt aber für einen solchen Jogger kein Problem dar.

Die Reifen

Jogger mit großen Luftreifen

Jogger mit großen Luftreifen

Ein weiterer, wesentlicher Unterschied zu den normalen Kinderwagen ist beim Jogger, dass er nur drei Räder hat. Zwei Hinterräder und ein Vorderrad. Dadurch wird das Laufverhalten besser und der Wagen lässt sich schneller und leichter anschieben.

Und es hat noch einen weiteren, gewichtigen Vorteil: die Dreirad-Kinderwagen haben durch diese 1-Rad Vorderachse einen ganz geringen Wendekreis und können sogar im Stand um 360° gedreht werden. Beim Laufen ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Ein weiteres, spezifisches Kriterium der Sportwagenmodelle ist, dass sie große Luftreifen haben. Einige klassische Modelle und auch Buggys haben ja sogenannte Hartreifen, das sind Gummimodelle, die natürlich ein ganz schlechteres Federungsverhalten haben. Die Jogger Kinderwagen sind hingegen mit möglichst großen, luftgefüllten Reifen wie bei Fahrrädern ausgestattet.

Diese laufen einfach schneller und federn selber noch Unebenheiten auf den Wegen ab. So haben diese Kinderwagenmodelle in der Praxis zwei Federungsysteme: die Reifen selber und die Federungsvorrichtung am Gestell. Deshalb kommt beim Kleinkind allenfalls ein leichtes Schunkeln bei sehr unebenen Untergründen an. Das wird von den Kindern eher als großer Spaß empfunden und sie werden sehen wie viel Freude es ihrem Kind bereitet von ihnen durch die Gegend geschoben zu werden.

Das Gewicht

Die Hersteller der Jogger versuchen natürlich diese Laufwagen möglichst leicht zu bauen. Denn je leichter der Wagen ist, desto einfacher können Sie ihn vor sich her schieben. Zu leicht darf er allerdings auch nicht sein, denn dann hat er ein schlechteres Federungsverhalten. Deswegen sind die Modelle im mittleren Gewichtsbereich angesiedelt und ein Laufen auf geraden Ebenen ist sehr leicht. Natürlich wird es immer schwerer, wenn es hoch geht. Deshalb sollten sich für den Anfang eher flache Strecken aussuchen, um sich an die ungewohnte Situation zu gewöhnen.

Die Bremsen

Gerade wenn es einmal abwärts geht beim Laufen, werden sie es zu schätzen wissen: die hervorragenden Bremsen bei den guten Jogger-Modellen. Achten Sie beim Kauf unbedingt darauf, dass die Bremsen hervorragend und schnell greifen.

Auch wenn es vielleicht lächerlich aussehen mag, laufen sie einmal eine kurze Strecke durch den Markt und machen Sie eine Vollbremsung. Hier sehen Sie sehr schnell ob die Bremsen schnell und hart greifen. Wichtig ist auch, dass sich die Bremskraft fein justieren lässt, damit sie nicht jedes Mal eine Vollbremsung einlegen und ihr Kind durchgeschüttelt wird.

Aber bedenken Sie, dass wenn es einmal steil herunter geht, dass sie hier eine gute Bremse brauchen um ihr Kind nicht in Gefahr zu bringen. Auch die Feststellbremse sollten Sie prüfen und schauen ob diese gut greift. Im Zweifelsfall können Sie hier bei uns die Testberichte lesen und sich darüber schlau machen wie das Verhalten der Bremsen an den Jogger Kinderwagen so ist. Denn leider lässt sich in vielen Fachgeschäften keine abschüssige Strecke testen. Ist ja auch logisch.

Fazit zu den Jogger Kinderwagen

Jogger Kinderwagen sind für uns eine große Bereicherung für Eltern die gerne laufen gehen. Denn warum sollte man sein Hobby nicht mehr ausführen können, nur weil man Familienzuwachs bekommen hat.

Und das Beste am ganzen ist ja: den Kindern macht es unheimlich viel Spaß von ihren Eltern durch die Gegend geschoben zu werden. Zumindest bei uns war das so und auch bei unseren Freunden. So kann man als Vater und als Mutter fit bleiben und sein Kind gleichzeitig noch unterhalten. Was kann es besseres geben.

Achten Sie beim Kauf eines Sportwagenmodells auf die von uns angegebenen Kriterien und wenn Sie möchten können Sie auch gerne bei unseren Testberichten vorbeischauen und sich hier einen sogenannten Jogger aussuchen. Hilfreich ist auch immer, wenn sie Freunde haben die bereits ein solches Modell haben. Hier kann man sich den einen oder anderen guten Tipp auch noch abholen. Das machen wir bei unseren Tests übrigens genauso.

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