Um einen Überblick über die verschiedenen Arten bzw. Modelle von Kinderwagen zu bekommen, haben wir für Sie einmal zusammengestellt welche verschiedenen Systeme es gibt. Das hilft schon einmal eine bessere Übersicht über den Kinderwagenmarkt zu bekommen. Stehen Sie nämlich erst einmal in einem Fachmarkt, dann wird es teilweise recht unübersichtlich.

Aber schauen wir uns einmal kurz die Beschreibung für die verschiedenen Arten von Kinderwagen genauer an.

Der Kombikinderwagen – Allrounder für lange Freude

Ein Kombikinderwagen aus dem Test

Ein Kombikinderwagen aus dem Test

Bevor sie sich einen Kinderwagen kaufen, sollten Sie sich unbedingt überlegen ob sie nicht zu einem Kombikinderwagen greifen sollten. Dieser hat nämlich den unschlagbaren Vorteil, dass er zum Einen als sogenannter Liegewagen nach der Geburt des Babys dienen kann und später mit einem Austausch des Kinderwagenaufsatzes in eine Sitzvariante umgebaut werden kann.

Deshalb der Name “Kombi”. Denn wenn Sie sich zuerst einen klassischen Liege-Kinderwagen kaufen, der auch nicht gerade günstig ist, dann können Sie diesen vielleicht ein halbes Jahr nutzen und dann möchte ihr Baby gerne auch mal sitzend herumgefahren werden.

Das merken sie dann, wenn ihr Kind im Liegen nur noch quängelt und keine Lust mehr hat in dem Liegekinderwagen “transportiert” zu werden. Dann wird nämlich schon der Kauf eines neuen Kinderwagens fällig, in dem Sie das Kind im Sitzen transportieren können.

Mit einem Kombi-Kinderwagen schlagen Sie also zwei Fliegen mit einer Klappe und können so dieses Modell für mehrere Jahre nutzen. Einige Modelle kommen sogar mit einer integrierten Babyschale daher. Auch ziemlich praktisch, da sie hier Geld sparen.

Natürlich lassen sich die Hersteller auch diesen Luxus bezahlen, aber wenn sie die Einzelpreise für die verschiedenen Dinge zusammen zählen, dann stehen sie mit einem guten Kombikinderwagen in der Regel viel günstiger dar.

Der Buggy – das Leichtgewicht unter den Kinderwagen

Buggy im Test

Buggy im Test

Der Buggy ist meistens ein sehr praktischer Begleiter im Alltag und ist daher oft der Zweitkinderwagen in den Familien. Er ist eben sehr leicht und kann klein zusammengeklappt und damit leicht im Auto mitgenommen werden.

Gerade für Mütter ist dieses Modell sehr angenehm, da es einfach nicht so schwer ist, wie zum Beispiel ein Kombikinderwagen. Auch der Umbau ist einfach viel schneller erledigt und damit viel praktischer. Und von der Bequemlichkeit kann man auch nicht meckern.

Die meisten Kleinkinder fühlen sich pudelwohl in einem Buggy und wenn es mal bergauf geht ist man auch dankbar, da er sehr leicht ist und nicht so schwer. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln ist der viel praktischer, da er eben viel kompakter ist und beispielsweise auch locker durch die Gänge zwischen den Sitzreihen passt. Für uns ist der Buggy immer eine sinnvolle Investition, denn zum Einen ist er nicht so ganz so teuer und zum Anderen ist er einfach super praktisch für Familien im Alltag.

Der Klassiker – Kinder-Liegewagen für Babys

Eigentlich müsste der klassische Kinderwagen Babywagen heißen, denn er ist eigentlich nur geeignet für die ersten sechs Lebensmonate Monate ihres Babys. Diese Modelle haben in der Regel eine Liegewanne integriert um Babys damit im Liegen durch die Gegend zu fahren.

Die meisten Eltern stellen dann aber fest, dass die Babys schon im Alter von 5-6 Monaten anfangen zu quängeln und nicht mehr damit zufrieden sind permanent in die Luft zu klotzen. Da die Klassiker meistens keine Möglichkeit haben, um eine Sitzposition herzustellen, können Sie dann dieses Modell verschenken oder entsorgen.

Immer noch beliebt!

Trotzdem greifen immer noch viele Familien zuerst auf diesen Klassiker zurück. Vielleicht aus Nostalgie, vielleicht aber auch aus falscher Beratung heraus oder aus Unwissenheit. Angenehm für frische Mütter ist oft dass die Babys eben dann auch immer in Blickrichtung zu einem liegen (Ist aber auch bei Kombikinderwagen der Fall).

Dann kann man sein Baby anlächeln und angrinsen und das Baby grinst zurück, wenn man Glück hat. Da viele junge Mütter inzwischen mehr mit dem Handy beschäftigt sind, als mit ihrem Baby beim herumfahren, bedauern wir das aber leider tatsächlich oft.

Genießen Sie diese Zeit, auch wenn sie sehr stressig ist. Später werden sie sich gerne daran zurück erinnern. Das können wir ihn aus Erfahrung sagen.

Kleiner Tipp von uns: Fragen Sie in ihrer Verwandtschaft und Bekanntschaft nach, ob nicht irgendjemand noch einen Klassiker im Keller hat. Meist sind diese noch in Tipp-Top Zustand, weil sie nur wenige Monate genutzt werden können und sie können ihn sich ausleihen oder bekommen ihn geschenkt.

Dann brauchen sie nicht viel Geld ausgeben für diese klassische Modelle und können ihr Geld in einen Kombimodell und Buggy investieren. Schließlich muss man ja gerade als junges Familienglück auch ein bisschen auf den Geldbeutel schauen.

Sportkinderwagen – auch Jogger oder Dreiradwagen genannt

Sportkinderwagen Liegefläche

Sportkinderwagen auch Jogger genannt

Im Kern trifft es eigentlich der Begriff Dreiradwagen, denn die Sportkinderwagen sind in der Regel nur mit drei Rädern ausgestattet. Hinten zwei und vorne eins. Dadurch laufen sie super einfach und sind ideal geeignet für Sport, für die Sportler unter den Eltern. Daher kommt auch den Name Jogger.

Denn damit lässt sich locker joggen gehen und sie können ihrem Kind ein bisschen Unterhaltung bieten. Die meisten Kinder haben ein Heidenspaß, wenn sie so durch die Gegend geschoben werden. Da der Blick dann in Fahrtrichtung geht, haben Kleinkinder richtig viel Spaß und sammeln viele Eindrücke aus ihrer Umgebung.

Für Sie als Eltern ist es eine zusätzliche Belastung beim Laufen und Joggen und das wird sie noch fitter machen als bisher. Die Räder dieser Jogger sind größer wie bei klassischen Kinderwagen und Kombikinderwagen und sind mit Luft gefüllt für eine leichte Laufgängigkeit.

Gute Federung für unebenen Untergrund!

Punkten tun sie mit einer viel besseren Federung als die Klassiker und damit wird ein viel entspannteres Sitzen ihres Kleinkindes möglich bei vielleicht auch etwas holprigen Wegen. Das kann man ja beim Joggen und Laufen nicht immer ganz vermeiden.

Die Zwillingskinderwagen – wenn’s mal einer mehr ist

Zwillingskinderwagen sind wie der Name schon sagt für glückliche Eltern mit Zwillingen gebaut worden. Natürlich gibt es auch Trainings-Kinderwagen und sogar Vierlings-Kinderwagen. Der Normalfall ist dann allerdings eher die Zwillingsausgabe.

Die Modelle gibt es sowohl für Babys als Liegeversion, aber auch für größere Kinder ab sechs Monaten als Sportwagen mit sitzender Position und auch in Form eines Buggys. Lustig für viele kleine Kinder ist, wenn sie sich gegenübersitzen können.

Diesen Luxus erlauben einige der Zwillingskinderwagen und die Kinder können sich so gegenseitig ansehen. Natürlich können Sie ihre Kinder aber auch nebeneinander sitzen lassen, was auch der Standardfall sein sollte. Eine besondere Variation der Zwillingskinderwagen sind die sogenannten Geschwisterwagen, da diese auf unterschiedliche Gewichte der Geschwister ausgelegt sind. So kann beispielsweise ein einjähriges Kind mit einem dreijährigen im Kinderwagen transportiert werden.

Die Babyschalen mit Fahrgestell

Diese sind eigentlich eine Art Buggy für Babys. Denn sie sind leicht, sehr wendig und einfach zusammenzulegen. Gleichzeitig haben sie eine Babyschale, in der ein Baby liegend transportiert werden kann. Diese Liegeschale kann bequem mit Haltegriff entnommen werden, um beispielsweise dann ins Auto gesetzt zu werden.

So muss das schlafende Baby nicht geweckt werden, wenn es aus dem Kinderwagen gehoben wird. Die guten Systeme lassen sich direkt an den Kindersitz festmachen und so haben sie’s als Eltern auch etwas einfacher. Genau das Gleiche ist es, wenn sie das Baby aus dem Auto heraus in das Fahrgestell tun und ihren Spaziergang starten. Oder eben in der Stadt sind. Sehr praktisch, sehr leicht und auch als Travelsystem geeignet.

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