Wer sich mit dem Kauf eines Kinderwagens beschäftigt, der stellt schnell fest, dass es inzwischen zahlreiche verschiedene Arten mit vielen Unterschieden bei den Modellen gibt. Fast unüberschaubar ist die Vielfalt der unterschiedlichen Eigenschaften, besonders wenn man dies in Kombination mit den verschiedenen Arten von Kinderwagen betrachtet. In unserem Kinderwagen Test schauen wir uns die besten Modelle genauer an. Ob Kombikinderwagen, Buggy oder Spezialmodell. Wir haben Sie im Check (Aktualisiert am 04.01.2017).

Knorr Baby Kinderwagen

Knorr Baby Kinderwagen

Wenn dazu noch ein gewisser Anspruch an das Design kommt, dann wird es richtig schwer und teilweise auch richtig teuer.

Bei allem Drumherum sollte man aber immer im Auge behalten, dass es vor allem darauf ankommt ihr Kind sicher und bequem im Kinderwagen zu transportieren. Deswegen ist es uns in den Testberichten besonders wichtig, dass die Prüfung der Funktionalität immer vor dem Hintergrund der Ansprüche des Kunden stattfindet.

Bei diesem Punkt ist es wichtig die Tests zu unterteilen, in verschiedene Kategorien. Denn inzwischen gibt es einige Arten von verschiedenen Kinderwagenmodellen.

Auf Kinderwagenscouts.de haben wir Kinderwagen in allen Kategorien getestet.

Dabei haben wir unterschieden in folgende Modelle:

  • Kombi-Kinderwagen
  • Buggys
  • Liegekinderwagen bzw. klassischer Kinderwagen
  • Sport-Kinderwagen auch Jogger oder Dreiradwagen genannt
  • Zwillingskinderwagen

Uns ist bewusst das dies nicht alle Arten sind, aber das sind die Modelle, welche wir in den verschiedenen Rubriken getestet haben und die Testsieger gekürt haben. Das wiederholen wir mit neuen Modellen jedes Jahr und so bekommen Sie bei uns immer die aktuell besten und beliebtesten Modelle geliefert.

Eine ausführliche Beschreibung der verschiedenen Modelle finden Sie hier: Kinderwagenarten im Überblick >>

Natürlich können Sie sich die Testergebnisse der Kinderwagen auch nach Hersteller ansehen:

Oder sie bevorzugen den direkten Vergleich in der Bestenliste: Zur Vergleichstabelle >>

Schauen wir uns jetzt die Testsieger in den verschiedenen Kategorien an.

Alle Testsieger ansehen >>

Testsieger bei den Kombikinderwagen 2016: Britax Go

Der Beste im Test: Britax Go

Der Beste im Test: Britax Go

Der Kombi-Kinderwagen Britax Go ist der Testsieger in dieser Kategorie. Bei den Kombikinderwagen überzeugte das Modell mit der besten Benotung und konnte sich knapp gegen den Vorjahressieger Knorr Baby Voletto durchsetzen.

Auch bei der Stiftung Warentest erzielte das Modell von Britax-Römer die besten Testergebnisse. Im letzten Kinderwagen Test der Stiftung Warentest 02/2015 konnte sich der Britax Go mit der Note “gut” (Note 2,4) als Testsieger durchsetzen.

Eine sehr hochwertige Verarbeitung des Kinderwagengestells und der Aufsätze fallen positiv auf. Eine hohe Stabilität und lange Haltbarkeit ist so sichergestellt. Auch in Sicherheitsaspekten überzeugt der Britax Go vollkommen. Der Liegekomfort für das Kind ist sehr gut und die verwendeten Textilien und Stoffe einwandfrei. Das Fahrverhalten des Kinderwagens ist leichtgängig und auch ein holpriger Untergrund wird durch die sehr gute Federung und gute Reifen zum Kinderspiel.

In der Grundausstattung wird das Modell von Britax-Römer leider ohne den Kinderwagenaufsatz geliefert. Der Kinderwagenaufsatz muss extra dazu gekauft werden.

Wer einen Premium Kinderwagen höchster Qualität sucht, mit dem junge Eltern im Alltag ihre Freude haben, der greift zum Britax Go. Für uns ein ganz klarer Kauf im Bereich der Kombi-Kinderwagen.

Zum Kombi-Kinderwagen Test >>

Buggy Testsieger 2016: Quinny Zapp Xtra 2 Buggy

Quinny Zapp Xtra 2 Buggy

Testsieger: Quinny Zapp Xtra 2 Buggy

Der Quinny Zapp Xtra 2 Buggy schaffte es bei uns auf den ersten Platz in der Kategorie Buggys und damit wurde uns auch unmittelbar klar warum er schon seit längerem zu den absoluten Bestsellern bei Amazon gehört.

Denn er Kundenbewertungen mit durch die Bank fast sehr hohen Bewertungen und überzeugt damit die meisten Kunden im Praxistest. Diesen Faktor sollten Sie beim Kauf nie außer Acht lassen, denn der härteste Kritiker der Produkte ist immer der Endkunde.

Treffen wir auf ein Produkt mit dieser Anzahl an Bewertungen und einem hohen Bewertungsdurchschnitt, dann leuchten bei uns immer gleich die Alarmglocken auf und wir müssen dieses Produkt gleich testen.

Was leistete der Zapp Xtra 2 im Test?

Der Quinny Zapp Xtra 2 Buggy fällt wie bei Quinny üblich durch ein durch eine tolle Optik und herausstechendes Design auf. Die Verarbeitung und die verwendeten Materialien und Stoffe sind durch die Bank hervorragend. Eine extreme Wendigkeit erreicht Quinny durch den Aufbau mit drei Rädern. Die Federung kompensiert Bodenunebenheiten sehr gut.

Im Lieferumfang ist ein Adapter für eine optionale Babyschale enthalten, sodass das Modell ab Geburt verwendbar ist. Auch der Preis ist günstig wenn man ihn in Relation zur Qualität und Ausstattung des Buggys setzt. Mitgeliefert werden eine montierbare Regenabdeckung, ein montierbarer Sonnenschutz, ein Einkaufskorb, ein Sonnenschirm-Clip für optionales Zubehör und der Adapter für eine Babyschale.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis dieses Modells ist absolut in Ordnung und er hat bei uns im Buggy Test den Testsieg 2016 erringen können.

Zum Buggy Test >>

Mehr über den Hersteller >>

Testsieger Jogger 2016: Knorr Baby Dreirad-Sportwagen Joggy S

Knorr Baby Dreirad-Sportwagen Joggy S

Testsieger Jogger: Knorr Baby Joggy S

Auch in der Kategorie Jogger (Dreirad-Kinderwagen oder Sportkinderwagen) überzeugte uns ein Modell von Knorr Baby. Der Dreiradsportwagen Joggy S überzeugt nicht nur uns im Test, sondern auch zahlreiche Kunden bei Amazon.

Denn er glänzt auch mit hervorragenden Bewertungen bei 4,3 von 5 Sternen und hat schon zahlreiche Kundenbewertungen gesammelt. Im Test überzeugte er uns durch seine sehr gelungene Optik, ein hervorragendes Federungssystem mit großen Lufträdern und die 360° Drehbarkeit inklusive.

Trotzdem ist er ein relatives Leichtgewicht mit gerade einmal 11 Kilo und auch die Abmessungen sind sehr praktisch für das verstauen nach dem zusammenlegen im Auto. Die Bremse greift gut und sichert das Modell auch an stark abfallenden Hängen sicher ab.

Der Bezug kann abgenommen werden, um ihn zu waschen und auch ein Korb für das mitführen verschiedener Dinge ist vorhanden. Bei der Handhabung und Bedienung überzeugte er im Test vollends mit der vollen Punktzahl, da er sehr leicht zusammenklappbar ist und sehr schnell in Betriebsbereitschaft.

Ein höhenverstellbarer Schieber und eine dreifach verstellbare Rückenlehne runden die Funktionsvielfalt dieses Sport Kinderwagenmodells ab. Zusammengeklappt bringt er gerade einmal 95 × 61 × 47 cm mit und kann damit auch in einem kleinen Auto transportiert werden.

Hinweis: Mehr über den Jogger >>

Aktueller Testbericht: Peg Pérego Book Plus

Peg Pérego Book Plus im Test

Peg Pérego Book Plus im Test

In unserem aktuellen Testbericht schauen wir uns das Modell Peg Pérego Book Plus genauer an. Das Kinderwagen-Set bringt nicht nur eine einstellbare und geräumige Babywanne mit, sondern hat natürlich auch einen Sportwagenaufsatz. Die Babyschale wurde bei anderen Testinstituten schon als gut bewertet.

Im Test machte der Kombi-Kinderwagen auf allen Untergründen eine gute Figur durch eine sehr gute Federung und kugelgelagerte Luftreifen. Zusammengefaltet bringt er es auf sehr kompakte Abmessungen und die Schieber für die Eltern sind variabel einstellbar. Alle Details zu diesem Kinderwagenmodell finden Sie bei uns im ausführlichen Testbericht.

Zum Testbericht >>

Empfehlung im Ratgeber: Geschichte des Kinderwagens

In unserem Ratgeber empfehlen wir aktuell den Artikel “Geschichte des Kinderwagen“. Sie können sich einmal einen historischen Kinderwagen ansehen und die Entwicklung über die Jahrzehnte betrachten. Wussten Sie eigentlich, dass Kinderwagen früher noch Stubenwagen hießen. Und es gab am Anfang natürlich auch nur ein Modell. Der Stubenwagen war ein vor Korb auf Rädern.

Der Ursprung des modernen Kinderwagen lag in Großbritannien. Es war Anfang des 19. Jahrhunderts als die Briten diese Modelle nutzten, um ihren Nachwuchs durch die Gegend zu schieben. Übrigens hatten diese Kinderwagen nur drei Räder. Eine Liegeposition war damals noch nicht vorgesehen.

Alles über die Entwicklung und Geschichte des Kinderwagens finden Sie ausführlich in unserem Ratgeber Artikel.

Zur Geschichte des Kinderwagen >>

Welche Kinderwagen Modelle gibt es?

Um sich als werdende Eltern für einen neuen Kinderwagen zu entscheiden muss man zu aller erst wissen welche Kinderwagen Modelle überhaupt verfügbar sind. In unserem Kinderwagen Test stellen wir deshalb ausführlich die verschiedenen Arten von Kinderwagen vor. Denn wer glaubt es gebe hier nur ein paar wenige Modelle, der irrt sich gewaltig.

Wie in jedem lukrativen Markt haben sich die Hersteller auch hier einiges ausgedacht und inzwischen Kinderwagen Modelle für jedes Bedürfnis entwickelt. Dies ist im Prinzip ein guter Umstand, ist allerdings auch für Neulinge relativ verwirrend. Um sich gut entscheiden zu können muss man sich erst einmal einen Überblick machen über die verschiedenen Modelle und Möglichkeiten. Manche sind nämlich besser für die Stadt geeignet, andere sind echte Allrounder und einige sind für das Joggen und den Sport entwickelt worden.

Aber schauen wir uns einmal die verschiedenen Modelle an.

Der Kombi-Kinderwagen – echter Allrounder für Eltern und Kind

Kombi-Kinderwagen von Knorr-Baby

Kombi-Kinderwagen von Knorr-Baby

Die sehr beliebten Kombi-Kinderwagen – oft auch als Kinderwagen-Sets angeboten – ermöglichen den Transport des Nachwuchses in liegender und sitzender Position. Dabei sind sie durch spezielle Kinderwagenaufsätze, sowohl für frisch geborene Säuglinge, kleine Babys und auch dann für Kleinkinder perfekt geeignet.

Gute Kombi-Kinderwagen Modelle kommen in der Regel bereits mit mehreren Kinderwagenaufsätzen standardmäßig daher. Der Begriff Kombi-Kinderwagen bezieht sich dabei auf den Fakt, dass man dieses Modell mit den verschiedenen Aufsätzen und Zubehörteilen schnell umbauen kann und dadurch sozusagen einen klassischen Liegewagen bekommt und gleichzeitig einen Kinderwagen mit sitzender Position und dazu noch einen Buggy. Die meisten Modelle bei uns im Test hatten nämlich sowohl einen Kinderwagenaufsatz, einen Buggy-Aufsatz und oft sogar eine Babyschale für das Auto dabei .

Diese Babyschale kann dann auf dem Kinderwagen genutzt werden und gleichzeitig gelöst werden und dann mit dem schlafenden Kind direkt ins Auto. Perfekt gelöst. Denn die ersten sechs Monate muss das Kind liegend transportiert werden und hierfür sind eben nur klassische Liegewagen geeignet. Danach müsste man sich theoretisch einen neuen oder einen zweiten Kinderwagen kaufen mit dem man das Kind dann sitzend fahren kann. Natürlich reine Geldverschwendung, denn moderne Kombimodelle ermöglichen beides.

Vom Baby bis zum Kleinkind – Kinderwagenaufsätze machen es möglich

Wie oben bereits kurz angesprochen ist das der eigentliche Vorteil der modernen Kombi-Kinderwagen: das Kind kann vom Babyalter an bis zu einem Alter von 3-4 Jahren bequem und komfortabel in guten Modellen transportiert werden. Das ist nur bei einem Kombimodell möglich. Die meisten Wagen sind ausgelegt bis zu einem Gewicht des Kindes von 15 kg. Ausnahmen gibt es hier natürlich auch. Spezielle Modelle – meist für körperlich eingeschränkte Kinder – halten auch bis 30 kg und mehr.

Maxi Cosi Babyschale oder ein anderes System

Einige Hersteller solcher Kinderwagenmodelle arbeiten mit dem sehr bekannten Babyschalenhersteller Maxi Cosi zusammen. Die allermeisten Modelle sind allerdings darauf vorbereitet einen solchen aufzusetzen. Manche Hersteller setzen auf ihr eigenes System, aber alle liefern eine Babyschale mit, in welcher der Säugling von Anfang an liegend, sicher und komfortabel transportiert werden kann. Der Vorteil der Maxi Cosi Babyschalen ist unter anderem natürlich, dass sie auch im Auto als Autositz verwendet werden können. Allerdings ist dies meist auch mit den Konkurrenzmodellen möglich. Informieren Sie sich deshalb vorher, ob es hier eine Funktionalität gibt.

Kommt das Kind dann in das Alter von sechs Monaten, dann können Kombi-Kinderwagen umgebaut werden mit einem anderen Aufsatz und dienen dann als Buggy oder Sportwagen. Einfach den Aufsatz ausgetauscht mit ein paar Handgriffen und fertig ist das Ganze. Einfach praktisch!

Spezielle Eigenschaften und Vorteile von Kombikinderwagen

Hier wollen wir noch einmal stichpunktartig die besonderen Eigenschaften und Vorteile der Kombi-Kinderwagen Modelle vorstellen:

  • Liegender und sitzender Transport der Kinder möglich und zwar vom Baby bis zum Kleinkind mit ca. 15 kg
  • Einfacher Umbau mit verschiedenen Kinderwagenaufsätzen
  • Lenkbare Vorderräder und Feststellbremsen an den Hinterrädern
  • Dank großer Luftreifen – bei guten Modellen – auch auf unebenem Untergrund, wie zum Beispiel Spazierwegen im Wald oder Feldwegen, gut zu schieben
  • Zahlreiches Zubehör bei den Markenherstellern sorgt für eine gute Anpassung an die eigenen Bedürfnisse (zum Beispiel Moskitonetze, Einkaufstaschen, Sonnenverdeck usw.)
  • Man bekommt einen Liegewagen und einen Buggy

Der Erstlingswagen – nur für Säuglinge geeignet

Ein klassischer Liegewagen ist ein sogenannter Erstlingswagen. Er ist dafür gedacht das Neugeborene bzw. den Säugling die ersten Monate sicher, komfortabel und bequem zu transportieren. Diese Kinderwagenmodelle ermöglichen ausschließlich die liegende Position des Babys. Ihr Zweck ist es besonders sicher für die ersten Monate zu sein. Gerade bei Babys muss man nämlich darauf achten, dass möglichst wenig Erschütterungen die Babyschale erreichen, da die Wirbelsäule der Babys noch nicht sehr viel Stabilität bietet.

Je nach Modell und Hersteller sind teilweise die Babyschalen auf den Kinderwagen auch geeignet für den Autositz. Gute Modelle sind dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherheit im Vordergrund steht und wie schon angesprochen Erschütterungen durch ein gutes Federungssystem und große, luftgefüllte Reifen möglichst minimiert werden.

Der Nachteil der Erstlingswagen ist natürlich, dass sie nur für sechs Monate Sinn machen. Danach möchten die Babys sitzend transportiert werden und etwas von der Welt sehen oder die eigenen Eltern anschauen. Ein teurer Spaß für wenige Monate und unserer Meinung nach nicht notwendig. Denn die guten Kombi-Kinderwagen liefern all das, was ein klassischer Liegewagen auch kann, und können nach sechs Monaten weiterverwendet werden als Sitzwagen.

Der Buggy – ab sechs Monate

Moderner Buggy

Moderner Buggy

Der Buggy wird genutzt für Kleinkinder die dann sitzen können. In der Regel benutzt man sie bis das Kind ca. drei Jahre alt ist. Auch wenn die Kleinkinder schon laufen können, so können Sie natürlich nicht Strecken zurücklegen wie die Erwachsenen. So kann man mit einem Buggy einkaufen gehen und auch auf ebenen Wegen Spazierengehen. Buggys sind wendig, flexibel und leicht. Man will es den Eltern leicht machen dieses Modell zu transportieren, auf zu klappen und zusammen zu klappen.

Außerdem passen sie aufgrund ihrer Kompaktheit auch in jeden Kleinwagen und sind für junge Eltern ideal geeignet. Aufgrund seiner Wendigkeit ist er der ideale Shopping Begleiter in engen Gängen und Kaufhäusern. Dafür haben viele Hersteller praktische Einkaufstaschen, Netze oder sogar ganze Einkaufskörbe integriert. Manchmal sind sie in der Standardausstattung vorhanden und manchmal muss man sie zusätzlich als Zubehör kaufen.

Je nach Preis und Modell variiert natürlich der Komfort, Sicherheit und Ausstattung der Buggys. Im Gegensatz zu seinem großen Bruder, dem Sportwagen, sind Buggys doch recht häufig weniger geeignet für holprige Untergründe. Ein fehlendes Federungssystem meist gepaart mit Plastikreifen oder Vollgummireifen sorgt für wenig Federungskomfort für den Nachwuchs. Deshalb werden sie auch nur sehr selten beim Spazierengehen auf Feldern oder im Wald genutzt. Hier sollte man zu einem besser gefederten und komfortableren Sportwagen zurück greifen. Im Prinzip sind diese ähnlich aufgebaut wie ein Buggy, nur eben etwas komfortabler und meist auch teurer. Dafür sind sie schwerer und eben nicht ganz mehr so leicht.

Der Sportwagen – ein komfortablerer Buggy

Der Sportwagen ist vom Aufbau her ähnlich konzipiert wie der Buggy. Er ist allerdings vom Aufbau komfortabler, größer und robuster. Mit ihm kann man auch über holprigen Untergrund, wie Waldwege und Feldwege spazierengehen mit seinem Kleinkind. Natürlich zeigt sich das auch im Preis. Der Innenraum der Sitzfläche ist etwas größer und vom Komfort her besser angelegt. Er ist ein Mittelding zwischen vollwertigen Kombikinderwagen und leichtem Buggy. Allerdings ist bei ihm natürlich auch nur eine Sitzposition möglich und deswegen geeignet für Kinder ab 6-8 Monate.

Der Jogger – Kindersportwagen für sportliche Eltern

Die größte Besonderheit bei einem sogenannten Jogger (Kindersportwagen) ist die Tatsache, dass er nur ein Vorderrad besitzt. Dieses ist meist um 360° drehbar und sorgt für eine hohe Flexibilität und Wendigkeit. Mit den großen und luftgefüllten Reifen sorgt er für komfortables transportieren des Kindes beim Joggen. Gute Kindersportwagen sind mit einer hervorragenden Federung ausgestattet und sorgen so dafür, dass sich ihr Kind auch beim lockeren Waldlauf gut fühlt.

Die Zielgruppe sind ganz klar sportliche Eltern, die gerne im Wald oder auf Feldwegen joggen gehen. Auch zum Skaten ist er natürlich geeignet.

Für Skater empfiehlt sich übrigens eine sogenannte Kinderwagenfangleine dazu zu kaufen. Diese wird am Schiebegriff befestigt und am Handgelenk. Sollten Sie beispielsweise beim Skaten einmal hinfallen, dann wird der Kindersportwagen gebremst und rollt nicht ungebremst weiter, was gefährlich werden kann.

Tipp: Besondere Anforderungen beachten! Sollten Sie über den Kauf eines Jogger nachdenken, dann beachten Sie unbedingt die Qualität des angebotenen Modells. Denn die Erschütterungen kommen bei schlechten Kindersportwagen relativ ungefiltert bei ihrem Nachwuchs an und können Wirbelsäule und Halswirbelsäule schaden. Fragt man einen Orthopäden oder einen Kinderarzt nach diesem Thema, dann sind die Meinungen geteilt. Achten Sie deshalb beim Laufen auch auf einen möglichst ebenen Untergrund und meiden Sie auf jeden Fall holprige Waldwege. Dazu sollten Sie in diesem Fall tatsächlich ein paar Euro mehr investieren und sich ein sehr gutes Modell kaufen. Bei uns in den Testberichten finden Sie gute Kindersportwagen.

Die Mehrlingswagen – Geschwisterwagen, Zwillingswagen und weitere Modelle

Bei den Mehrlingswagen unterscheidet man noch einmal unter verschiedenen Anforderungen. Grundsätzlich sind sie dafür gedacht mehrere Kinder in einem Kinderwagen zu transportieren. Oft werden wir nach dem Unterschied zwischen einem Geschwisterwagen und einem Zwillingswagen gefragt.

Das ist ganz einfach: der Unterschied liegt daran, dass sie mit einem Zwillingskinderwagen zwei gleichaltrige Kinder transportieren können in gleicher Sitz- oder Liegerichtung. Ein Geschwisterwagen ist dafür geeignet beispielsweise ein Baby in liegender Position und ein Kleinkind in sitzender Position (oft auch in unterschiedliche Fahrtrichtungen) zu transportieren. Dazu kommen noch Drillingswagen, Vierlingswagen und noch für mehr Kinder. Eine Besonderheit sind die sogenannten Tandem-Kinderwagen. Dieser Mehrlingskinderwagen hat die Sitz- und / oder Liegeflächen hintereinander. Dadurch ist er nicht so breit und man braucht nicht so viel Platz.

Die Testkriterien vorgestellt

Quinny Zapp Xtra Buggy aus dem Test

Quinny Zapp Xtra Buggy aus dem Test

Beim Testen der verschiedenen Arten von Kinderwagen haben wir ein einheitliches Schema an Testkriterien zu Grunde gelegt. In allen Kategorien haben wir die verschiedenen Modelle getestet und entsprechend ihres Abschneidens haben sie ihre Position in der Rangfolge eingenommen. Schauen wir uns einmal die Testkriterien genauer an.

Die Qualitätskriterien im Überblick

Die Testkriterien sind entwickelt worden, um die Qualität eines Modells richtig einzustufen. Alle Testkriterien zusammen ergeben die Gesamtnote eines Wagens.

Unsere Testkriterien im Video vorgestellt

Testkriterium 1: Funktionalität und Verarbeitung

Die Funktionalität und Verarbeitung ist eines der wichtigsten Testkriterien bei unserem Kinderwagen Test. Hier nehmen wir die Funktionen der Modelle genau unter die Lupe und schauen uns an, wie praktisch sie sind und ob sie das Halten in der Praxis was sie versprechen.

Je nach Kinderwagenart gibt es hier natürlich unterschiedliche Dinge zu betrachten. Beispielsweise schauen wir uns bei einem Kombikinderwagen genau an, wie leicht der umgebaut werden kann. Denn solche Dinge sind im Alltag einfach sehr wichtig. Sie hören sich relativ banal an, aber wer jeden Tag seinen Kombi-Kinderwagen zusammenklappen muss um ihn im Auto zu verstauen, der ärgert sich schnell darüber wenn es nicht leicht von der Hand geht.

Bei Dreiradkinderwagen – auch Sportkinderwagen – genannt, betrachten wir beispielsweise genau ob er einen 360° Wendekreis hat was bei diesen Modellen besonders wichtig ist. Gleichzeitig ist bei Jogger Modellen wichtig, dass sie eine hervorragende Federung haben, damit das Kleinkind nicht zu harten Schlägen ausgesetzt ist. Auch die Leichtgängigkeit der Laufräder ist bei allen Modellen wichtig und wird von uns getestet.

Bei der Verarbeitung spielt vor allem die Haltbarkeit der Materialien eine Rolle. Welche Materialien wurden verwendet bei den einzelnen Bauteilen und wie gut sind sie verarbeitet. Sind die Nähte einwandfrei, kommt es schnell zu Verschleißerscheinungen oder bleicht der Stoff vielleicht auch schnell aus. Sind die Kanten am Rahmen einwandfrei geschliffen oder gibt es hier Verletzungspotenziale. Wie sieht es mit den Griffen aus, ist der Regenschutz stabil und leicht anbringenbar usw.

Testkriterium 2: Handhabung und Bedienung

Bei der Handhabung und Bedienung spielt vor allem die Funktionalität des zusammenklappens bzw. des Zusammenbaus und Aufbaus eine entscheidende Rolle. Hier prüfen wir wie schnell das funktioniert und ob es Probleme dabei gibt.

Bei der Bedienung spielen wiederum Faktoren wie das Anbringen des Sonnen- und Regenschutzes eine Rolle, wie leichtgängig läuft der Wagen, wie leicht kann bei bestimmten Modellen die Babyschale entnommen werden, wird das Kind hier durchgerüttelt oder geht es ganz einfach. Lässt sich dieses bequem anschnallen im Auto. Und zahlreiche andere Dinge, die wir bei der Handhabung und Bedienung im Test genauer anschauen.

Im Gesamtbild ist hier einfach wichtig das die Eltern im Alltag es möglichst leicht haben mit dem Kinderwagen. Denn schließlich soll dieser das Leben nicht erschweren, sondern einfacher machen.

Testkriterium 3: Kundenbewertungen und Rezensionen

In unseren Test haben es nur die Modelle geschafft, die schon von zahlreichen Kunden als gut befunden worden sind. Modelle die bereits von den Kunden aussortiert worden sind mit niedrigen durchschnittlichen Bewertungen, haben wir erst gar nicht getestet. Zum einen wäre das für uns vom Zeitaufkommen nicht möglich und zum anderen lohnt es unserer Erfahrung nach nicht.

Denn wenn bereits 30 Kunden einen Durchschnittswert von unter 60 % der Maximalpunktzahl vergeben haben, dann gehen wir schon davon aus das es sich hier um kein hochwertiges Modell handelt. Denn so viele Kunden können sich nicht irren. Anders sieht es aus wenn ein Produkt zwei Bewertungen hat und eine davon extrem negativ ist.

Hier kann es sein, dass ein Konkurrent schlecht bewertet hat oder irgendein Kunde zu “blöd war” um das Teil zu bedienen. Haben wir alles schon gehabt. Für uns ist der Testfaktor Kundenbewertungen und Rezensionen einer der wichtigsten überhaupt. Denn wer weiß es besser, was ein gutes Produkt ist, als der Kunde der es täglich im Gebrauch hat.

Gerade Bewertungen von Kunden, die das Produkt schon einige Monate nutzen sind besonders wertvoll und werden von uns besonders ausgewertet. Wer das Produkt bereits bewertet nachdem er es ausgepackt hat, dem seine Bewertung ist nicht allzu viel wert. Aber wer mit dem Kinderwagen schon ein paar Monate auf dem Buckel hat, der weiß wovon er spricht.

Testkriterium 4: Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ein wichtigeres Kaufargument beim Kauf eines Kinderwagens. Denn natürlich haben wir alle nicht so viel Geld in der Tasche, dass wir es rausschmeißen möchten. Bei diesem Testfaktor betrachten wir genau welche Funktionalität, Verarbeitung, Bedienungsqualität uns geliefert wird für das entsprechende Geld.

Denn klar ist eins: wenn Sie 800 € für einen Kinderwagen ausgeben, dann können Sie mehr erwarten als wenn sie 150 € ausgeben. Das sollte jedem Kunden unmittelbar klar sein. Vor diesem Hintergrund relativieren wir auch in aller Regel die Kundenbewertungen. Denn einige Kunden haben einfach noch nicht verstanden, dass man für 100 € keinen perfekten Kinderwagen verlangen kann. Wer allerdings 800 € ausgeben, der kann schon einige Ansprüche stellen. So relativieren wir das Preis-Leistungs-Verhältnis im Bezug zu den angebotenen Qualitäten und Leistungen.

Stiftung Warentest testet Kinderwagen und Buggys

In der Ausgabe April 2016 testet die Stiftung Warentest die besten Buggys. Ein Kritikpunkt der Tester war, dass die Kinder teilweise eingezwängt saßen. Auch die Schieberhöhe war oft nicht ideal für große Eltern. Im Testbericht schnitten fünf Buggys gut ab.

Ein Kritikpunkt war auch die Tatsache, dass Hersteller teilweise ihre Buggys ab der Geburt als geeignet angeboten haben. Laut DIN-Norm ist das zwar gesetzlich erlaubt, unter der Voraussetzung das sich der Sitz um mindestens 150° aufklappen lässt, aber trotzdem nicht empfehlenswert. Hier sollten die Babys immer noch liegend transportiert werden um die Wirbelsäule zu entlasten. Außerdem können die Kinder sich so besser bewegen und schlafen. Gerade auch die etwas eingezwängte Sitzposition bei einigen Buggys spricht dagegen diese bereits ab der Geburt einzusetzen, so die Tester der Stiftung Warentest. Den kompletten Testbericht finden Sie hier: zum Testbericht der Stiftung Warentest

In der Ausgabe Februar 2015 hat die Stiftung Warentest dann wieder einmal Kinderwagen getestet. Auch hier bemängelten die Warentester die Bewegungsfreiheit für die Babys und Kleinkinder. Auch wurden teilweise leider Schadstoffe in Materialien von ein paar Kinderwagen gefunden. Zwar hat sich dies deutlich verbessert im Vergleich zum Testbericht davor (5 Jahre davor) und in den Jahren haben die Hersteller hier wohl einiges getan, aber immer noch gab es einige wenige Ausnahmen.

Zwei Kinderwagen hatten im Bezug polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (BAK) oder Naphtalin, das im Verdacht steht Krebs zu erregen. Den ganzen Testbericht gibt es auf der Webseite der Stiftung Warentest.

Ökotest Ergebnisse vorgestellt

Leider stammt der letzte Testbericht der Ökotest vom Mai 2013 und natürlich sind hier viele aktuelle Modelle nicht mehr enthalten. Ökotest hat in seinem Testbericht zehn Kombimodelle genau getestet. Auch hier fand das Testinstitut leider in manchen Wagen Schadstoffe. Unter anderem wurden die Kinderwagenmodelle nach der DIN Norm EN 1888 unter Laborbedingungen getestet. Diese Norm schreibt ein genau festdefiniertes Prüfverfahren für Kinderwagen im Detail vor. Zum Testbericht von Ökotest geht’s hier entlang

Sicherheit für den Nachwuchs

Junge Eltern wissen: auf sein Baby bzw. Kleinkind passt man auf wie auf seinen Augapfel! Gerade beim ersten Kind macht man sich viele Sorgen und Gedanken um die Sicherheit des Kindes. Dazu gehört auch der Transport im Kinderwagen oder Buggy. Und wenn man ehrlich ist und in die Unfallstatistiken schaut, dann muss man leider feststellen das es auch jedes Jahr zu Unfällen kommt. Meistens resultieren diese aus fahrlässigem Verhalten der Eltern und manchmal sind sie einfach nur Pech.

Auf was sie sonst noch achten können, um ihr Kind im Kinderwagen sicher von A nach B zu bringen, haben wir uns einmal hier Gedanken darüber gemacht.

Die Feststellbremse

Feststellbremse an einem Buggy

Feststellbremse an einem Buggy

Wer sich einen neuen Kinderwagen kauft wird schnell feststellen, dass nahezu alle modernen Modelle inzwischen relativ gute Feststellbremsen haben.

Achten Sie aber beim Kauf darauf, dass die Bremse gut sichert und das können sie einfach tun:

  • Betätigen Sie die Feststellbremse und blockieren damit die Hinterräder des Kinderwagens
  • Schieben Sie nun mit steigendem Kraftaufwand und schauen Sie, ob sich die Hinterräder drehen oder nicht.

Drehen sich diese nicht und der Kinderwagen rutscht über den Boden, dann bringt die Feststellbremse beim Kinderwagenmodell ausreichend Bremskraft mit. Das rutschen können Sie natürlich nicht verhindern. Sollten sich aber die Kinderwagenräder anfangen zu drehen oder sogar die Bremse lösen, dann haben sie es mit einem Modell zu tun, dass wir Ihnen nicht ans Herz legen können.

Doch die Prüfung der Bremse ist nur der eine Punkt. Die meisten Unfälle entstehen, weil die Eltern beim abstellen des Kinderwagens die Feststellbremse nicht fest machen.

Feststellbremse immer aktivieren

Immer wenn sie ihren Kinderwagen irgendwo abstellen, und sei es auch nur während eines kurzen Gesprächs mit Freunden oder Nachbarn, sollten Sie die Feststellbremse aktivieren. Denn für die Sicherheit ihres Kindes ist das wichtig. Selbst bei nur leicht abschüssigen Gelände, was mit bloßem Auge meistens nicht zu erkennen ist, kann der Wagen nämlich wegrollen, während sie sich unterhalten.

Nicht immer hat man den Kinderwagen dann im Blick und schon ist der Unfall passiert. Aber auch auf ebener Fläche kann es natürlich immer passieren, dass ein Passant beispielsweise am Wagen hängenbleibt und dieser los rollt. Nicht auszudenken wenn dies beispielsweise an einer Straßenbahnhaltestelle passiert und der Wagen in Richtung der Gleise steht. Ein anderes Szenario ist beispielsweise ein aufkommender Wind oder eine Böhe. Durch die große Angriffsfläche eines Kinderwagens ist dieser schnell erfasst und rollt los. So kann ein Kind schnell auf einer Straße landen und es kommt zu einem furchtbaren Unfall.

Ein guter Tipp ist übrigens folgender: immer wenn sie den Kinderwagen kurz abstellen betätigen Sie die Feststellbremse. Auch wenn es manchmal keinen Sinn macht! Denn so wird es zu einer ständigen Gewohnheit und sie vergessen es auch nicht, wenn es notwendig ist.

Mit dem Kinderwagen in Straßenbahnen, Bahn und Bus

Leider sind immer noch nicht alle Bahnen und Busse ausgelegt für Kinderwagen. Auch an vielen Haltestellen hat man immer noch Stufen, um in das öffentliche Verkehrsmittel zu kommen. Barrierefreie Einstiege werden zwar immer stärker ausgebaut, aber natürlich kann nicht alles von heute auf morgen geschehen. So hat man gerade auf dem Land noch viele öffentliche Haltestellen von Bus und Bahn, wo es nur die Möglichkeit über Stufen gibt in das Verkehrsmittel zu gelangen.

Schnell haben sie jemanden der ihnen hilft, aber achten Sie darauf das dies nicht zu schräg passiert, sodass ihr Kind aus dem Kinderwagen fallen könnte. So ist es auch sehr wichtig, dass der Schieber zuerst in das Verkehrsmittel gebracht wird. Also immer in dessen Richtung. So ist das Kind besser geschützt durch die Rückenlehne. Auf keinen Fall den Kinderwagenschieber als letzteres in das Verkehrsmittel bringen. Hier ist die Gefahr, dass ihr Kind herausfällt, viel zu groß.

Vor dem Einstieg Babyschale bzw. Sitzaufsatz prüfen

Noch bevor es zum Einstieg kommt sollten Sie auf jeden Fall noch einmal prüfen, ob der Aufsatz auf dem Kinderwagen bzw. die Babyschale fest verbunden ist. Ist der Haltemechanismus richtig eingerastet oder sitzt das Ganze locker. Sehr gefährlich und hier sollten Sie immer kurz prüfen. Natürlich werden sie 150 mal einen festen Sitz haben, aber beim 151. Mal eben vielleicht nicht mehr. Machen Sie es sich deswegen zur Gewohnheit den festen Sitz der Babyschale und/oder des Aufsatzes auf ihren Kinderwagen zu prüfen, bevor die Bahn oder der Bus ankommt. Denn dann wird es meistens hektisch und es ist schon zu spät.

Sicherheit in den öffentlichen Verkehrsmitteln

Wenn ihr Baby im Kinderwagen liegen sollte, dann stellen Sie den Kinderwagen in Fahrtrichtung. Bei Kleinkindern, die bereits im Kinderwagen sitzend transportiert werden, muss der Kinderwagen hingegen genau entgegen der Fahrtrichtung des Verkehrsmittels gestellt werden. Das dient der Sicherheit bei starker Bremsung. Manchmal finden sich auch in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie Straßenbahnen oder Bussen, bereits speziell ausgewiesene Stellflächen für junge Eltern mit ihrem Kinderwagen. Denn während der Fahrt sollte man diesen fest anlehnen an eine Trennwand oder einen anderen feststehenden Gegenstand – wie zum Beispiel eine Stange. Denn bei einer Vollbremsung kann er dann nicht wegrollen.

Achten Sie auch hier darauf, dass sie die Feststellbremse am Kinderwagen aktiviert haben.

Farbwahl im Hinblick auf die Sicherheit

Gerade in der dunklen Jahreszeit, in Herbst, Winter und auch noch Anfang Frühjahr, ist es bereits relativ früh dunkel. Ist man nun auf der Straße unterwegs so ist man mit einem dunklen, einfarbigen Kinderwagen natürlich viel schlechter zu erkennen als mit einem bunten oder Neon-Modell. Denn auf Zebrastreifen kann man leichter übersehen werden, wenn man beispielsweise einen schwarzen oder einen der sehr beliebten braunen Kinderwagen hat. So kann die Auswahl eines bunteren Modells tatsächlich auch etwas zur Sicherheit beim Kindertransport beitragen. Sollte man nicht meinen, ist aber so.

Wenn Sie allerdings schon ein dunkles Modell haben oder nicht darauf verzichten wollen, dann können Sie am Kinderwagen auch spezielle LED-Lichter oder Reflektoren anbringen. Diese können sehr günstig gekauft werden und dann am Kinderwagen angebracht werden. So hat man eine große Fläche zur Verfügung und auch Autofahrer können das kaum übersehen. Einige Hersteller haben hier schon mitgedacht und dementsprechende Reflektoren bereits werksmäßig angebracht. Vorbildlich und beim Kauf zu empfehlen.

Fazit zum sicheren Transport

Wir wissen, dass ein solches Thema manchmal nicht besonders interessant ist für viele. Wer allerdings bereits mal knapp einem Unfall entgangen ist, der weiß von was wir reden. Es ist einfach wichtig sich über die Sicherheit beim Kinderwagen etwas Gedanken zu machen und seine Gewohnheiten dementsprechend anzupassen. Mit diesen Tipps und ihrer ungeteilten Aufmerksamkeit kann ja dann nichts mehr schief gehen.

Häufige Fragen zum Kinderwagen

In unseren FAQ finden Sie die Antworten zu den häufigsten Fragen rund um den Kinderwagen. Wenn Ihre Frage hier nicht beantwortet wird, dann freuen wir uns auf Ihre Email. Ansonsten schauen Sie bitte einfach in den Fragen nach, ob Ihr Anliegen dabei ist.

Zu den FAQ >>

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